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Nachschub für Lesestart

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Die vor einem Jahr von der Stadt – und Kreisbibliothek „Hans Keilson“ Bad Freienwalde wieder begonnene Lesestart – Aktion geht in die nächste Runde. Die in der Goethestraße gelegene Einrichtung verfügt nun wieder über einen ordentlichen Stapel neuer Lesebeutel. Die gelben, mit einem lustigen Motiv versehenen Beutel sind insbesondere für dreijährige Knirpse gedacht und sollen den „Leseanfang“ unterstützen. Marco Büchel und die Freienwalder Kinderärztin Dr. Ina Preller begleiten seit gut einem Jahr diese Aktion und freuen sich über die anhaltend große Resonanz bei den jüngsten Bücherfreunden.
(Foto v.l.n.r.: Marco Büchel, Dr. Ina Preller, Bibliotheksleiterin Karola Kollath )       

Naturschutz verbindet Generationen

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Wo auch immer man heute das Naturschutzsymbol – die schwarze Waldohreule auf gelbem Grund – sieht, gilt es einen besonderen Teil unserer Umwelt zu bewahren. Seinen Ursprung hat dieses Symbol in Bad Freienwalde. Hier wirkten Kurt und Erna Kretschmann, die Mitbegründer des Naturschutzes in der DDR. Ihr Lebenswerk wird durch den Verein „Haus der Naturpflege“ e.V. mit großem ehrenamtlichem Engagement lebendig gehalten.

Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski hat heute für die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins einen Scheck über 6.670 Euro an die Vorsitzende Brigitte Kaiser übergeben. Das Geld stammt aus Lottomitteln des Finanzministeriums und wird für den Bau von zwei Finnhütten auf dem Vereinsgelände eingesetzt. Damit sollen die Übernachtungskapazitäten vor Ort, vor allem für Schulklassen, erweitert werden. Eine wichtige Voraussetzung, dass Schülerinnen und Schüler auch an mehrtägigen Veranstaltungen teilnehmen können. (Foto v.l.n.r.: Marco Büchel, Daniela Trochowski, Brigitte Kaiser, Kerstin Götter )

Daniela Trochowski ist zum wiederholten Male Gast im Haus der Naturpflege: „Sie zeigen mit Ihrer Arbeit nicht nur, wie kreativ und bunt Naturschutzarbeit sein kann, sondern auch, dass der gemeinsame Einsatz für die Natur Spaß macht und Generationen miteinander verbinden kann. Schutz der Natur und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen ist eine lebenswichtige Aufgabe für heutige und künftige Generationen. Erna und Kurt Kretschmann waren ja nicht nur Naturschützer, sondern haben sich auch vehement für ein friedliches Miteinander aller Menschen eingesetzt. Das Haus der Naturpflege ist Ausdruck dafür, dass dieser Anspruch seit fast 70 Jahren hier gelebt wird.“

Als Gast kommen und als Freund bleiben

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Mit diesem Slogan begrüßt das „Haus der Generationen“ Hoppegarten jeden Besucher bereits im Foyer – unaufdringlich und doch unübersehbar. Und genau diese Atmosphäre herrschte auch beim jüngsten Arbeitsbesuch von Marco Büchel in der ehemaligen Villa. Hausleiterin Claudia Kirschenbaum führten den Gast durch das wunderschöne Gebäude und schilderte leidenschaftlich den Alltag im Mehrgenerationenhaus. Seit Mitte 2017 wird es von der Stiftung SPI im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus“ betrieben. Einrichtungen dieser Art gibt es bundesweit. Es sind Orte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie stärken den nachbarschaftlichen Austausch und fördern den Kontakt der Menschen untereinander – unabhängig von Alter und Herkunft. Hier in der Lindenallee Nr. 12 sind inzwischen Dutzende Interessengemeinschaften beheimatet ( von der Krabbelgruppe über Bildungs- und Serviceangebote bis hin zu Sport- und Yogakursen ). Es gibt Lesungen, kleine Theaterprojekte und andere regelmäßige Kulturangebote. Eigentlich ist jeden Tag was los.  Marco Büchel war sehr beeindruckt –  vor allem vom Engagement der vielen Freiwilligen, die für pralles Leben im „Haus der Generationen“ sorgen. So werden Erfahrungen, Talente und Wissen zum Nutzen aller geteilt.
( Foto v.l.n.r.):Franziska Schneider, Marco Büchel, Frank Fiedler - Stiftung SPI, Claudia Kirschenbaum

Azubi Jahresticket für 365 Euro wäre möglich

DIE LINKE hatte das Thema in der gestrigen Sitzung des Infrastruktur-Ausschusses auf die Tagesordnung gesetzt. Ministerin Schneider hatte zum Stand der Prüfungen des Azubi-Tickets Stellung genommen. Die Prüfung habe ergeben, dass es im gesamten VBB-Bereich möglich wäre, einen Azubi-Tarif für 365 Euro pro Jahr einzuführen. Damit könnte bereits im kommenden Jahr gestartet werden – vorausgesetzt, das nötige Geld kann ab 2019 im Haushalt bereitgestellt werden.

„Ich freue mich über das positive Ergebnis zum 365-Euro-Ticket, da Auszubildende häufig weit von ihren Wohnorten entfernten Ausbildungsorte erreichen müssen. Das ist oftmals mit hohen Fahrkosten verbunden. Diese  Lösung ist für alle ein Gewinn“, so AnitaTack, die verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag.

Da die Finanzplanung noch aussteht, ergänzt sie: „Ich bin optimistisch, dass im Zuge der Haushaltsberatungen eine finanzielle Untersetzung dieses Projektes gelingt.“

Olympiasiegerin und Landtagsabgeordneter unterstützen Schüler beim Fitmachen

An der Grundschule in Hoppegarten startete am 10. September die „fit4future“-Aktion für gesunde Schulen. Kanu-Olympiasiegerin Franziska Weber sowie der Landtagsabgeordnete Marco Büchel übergaben gemeinsam mit Vertretern der DAK-Gesundheit und der Cleven-Stiftung die erste „fit4future“-Spieltonne. Sie ist randvoll mit Sport- und Spielgeräten, die im Unterricht und in den Pausen genutzt werden können. Marco Büchel sieht im Sport großes Potential für die Schüler: “Sportliche Betätigung ist ja nicht nur gut für die Gesundheit, sondern fördert auch das Teamplay und den respektvollen Umgang. Gerade im spielerischen Umgang miteinander fällt es leichter in Bewegung zu bleiben. Dies gilt es zu fördern, denn nur so können wir den erschreckenden Trend der Übergewichtigkeit umkehren.“
„fit4future“ erreicht zu Beginn dieses Schuljahres bundesweit rund 2000 Schulen. Im Land Brandenburg nehmen insgesamt 24 Grund- und Förderschulen daran teil.  

Mission Menschlichkeit – „Sea Eye e.V.“

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Eine Ausstellung mit eindrucksvollen Fotografien von der Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge aus dem Mittelmeer ist derzeit in der Kreisgeschäftsstelle der Linkspartei Märkisch-Oderland in Strausberg zu sehen. Die Aufnahmen stammen von Mitgliedern der erst 2015 gegründeten privaten Seenotrettungsorganisation „Sea Eye e.V.“ Zum Eröffnungsabend am 28. August hatten Marco Büchel ( MdL, DIE LINKE ) und der Verein „ alternativen denken“ zwei aus dem Land Brandenburg stammende Mitglieder der Rettungsorganisation  eingeladen: Marlene Fiessinger und Andreas Steinert. Marlene gehört zu den neueren Mitgliedern der Organisation. Sie ist beim Studium in Regensburg
( Gründungsort von „Sea Eye“ ) auf den Verein aufmerksam geworden. Andreas war schon mehrmals auf Hilfseinsätzen im Mittelmeer.  Eindrucksvoll schildete er seine Erlebnisse auf dem Mittelmeer. Die jüngste Fahrt liegt erst wenige Monate zurück und führte ihm erneut deutlich vor Augen, wie seitens der europäischen Politik versucht wird, die Rettungseinsätze mit immer neuen Vorschriften zu erschweren, ja zu kriminalisieren: Dem „Seefuchs“ ( damit ist „Sea Eye“ in internationalen Mittelmeergewässern unterwegs ) wurde von holländischen Behörden die Flagge entzogen. Das Schiff ist damit ohne seerechtlichen Status. Es darf nicht auslaufen, kann Schiffbrüchigen also nicht helfen und es gibt auch keine neuen Bilder von ertrinkenden Menschen.  Mit viel Beifall und einem eindeutigen Fazit ging dieser Abend zu Ende – Wer Menschen ertrinken lässt, stellt sich selbst ins moralische Abseits!

Ausstellung über "Brechts Kriegsfibel" in Bad Freienwalde

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Mit Blick auf den Weltfriedenstag am 01. September ist in der Stadt- und Kreisbibliothek Bad Freienwalde derzeit eine Ausstellung über „Brechts Kriegsfibel“ zu sehen. Die Idee dazu entstand aus der engen Zusammenarbeit von Bibliothek, dem Landtagsabgeordneten Marco Büchel und dem Brecht-Weigel-Haus in Buckow/ Märkische Schweiz. Die „Kriegsfibel“ ist das letzte lyrische Werk von Bertolt Brecht und Kultbuch der frühen Friedensbewegung. Sie erschien Ende 1955 in der DDR und verdeutlicht die gesellschaftlichen Ursachen von Kriegen. Brecht appelliert darin, die katastrophalen Folgen menschenfeindlicher Ideologie im Bewusstsein zu halten und sich für Demokratie, Frieden und Toleranz einzusetzen. Unter den Besucher der Ausstellungseröffnung am Donnerstag waren auch zahlreiche Schüler des Brecht-Gymnasiums der Kurstadt.
Die Ausstellung läuft bis Ende September. Öffnungszeiten der Bibliothek sind dienstags, donnerstags und freitags, jeweils 9 bis 18 Uhr.

Schmuckstück Plauderstübchen

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Wie sieht das renovierte Wriezener Plauderstübchen jetzt aus? Anfang August wurde es wiedereröffnet und Marco Büchel nutzte seine Sommertour, um bei Leiterin Dagmar Grzona ( Foto 2.v.l. ) und ihren Mitstreitern vorbeizuschauen. Das neue Stübchen hatte er auch noch nicht gesehen.  Einhellige Meinung: Rundum gelungen und es macht noch mehr Spaß hier mit und für die Senioren etwas auf die Beine zu stellen. Auch die „Stammgäste“ verfolgten die Renovierungsarbeiten mit Neugier und Spannung und fühlen sich wohl in den hellen, freundlichen Räumen. Die Renovierung des „Plauderstübchens“ erfolgte im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“. Um die inhaltliche Arbeit des Hauses kümmert sich der Förderverein „Hospital St. Marien“.

Museum im Wandel

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Das Museum im Bad Freienwalder Ortsteil Altranft ist eine kulturelle Einrichtung für und über das Oderbruch. Seit gut zwei Jahren wandelt es sich: Weg vom altbekannten klassischen Freilichtmuseum zur „Werkstatt für ländliche Kultur“. Im Mittelpunkt steht das Leben in dieser für Brandenburg, vielleicht sogar deutschweit einmaligen Landschaft – wie es war, wie es ist und wie es möglicherweise sein wird. Im Sommertour-Gespräch mit Kenneth Anders ( Foto 2.v.r. ) und Lars Fischer ( Foto ganz links ) vom Programmbüro des Oderbruchmuseums und Mitgliedern des Museumsvereins Altranft erfuhr Marco Büchel, dass das neue Konzept, auf Menschen aus der Region als Partner zu setzen, gut funktioniert. Das zeigen auch die stetig wachsenden Besucherzahlen. Im letzten Jahr waren es über 10-tausend. Anders und seine Mitstreiter möchten das Museum zum Anker und zentralen Ansprechpartner für Kultur und Geschichte im Oderbruch etablieren. Netzwerkprojekte sollen Touristen und Bewohnern die Attraktivität der Region neu erschließen. Fernziel sei die Anerkennung des Oderbruchs als Europäisches Kulturerbe. Es ist eine Region von hoher landschaftlicher Eigenart und historischer Prägnanz. Weit entwickeltes europäisches Ingenieurwissen hat vor über 250 Jahren eine technisch hergestellte Landschaft geschaffen, die seitdem ununterbrochen bewohnt ist und bis heute weiterentwickelt wird. Menschen aus vielen Regionen des Kontinents haben sich hier angesiedelt und gearbeitet. Diese Geschichte will das Oderbruchmuseum künftig modern und abwechslungsreich erzählen.

Sommer mit Links –Tour 2018

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Wie man so sagt, „gute alte Bekannte“ waren die ersten Gesprächspartner der diesjährigen Sommertour. Vormittags traf sich Marco Büchel mit dem Amtsdirektor von Falkenberg-Höhe, Holger Horneffer zu einem weiteren Austausch über kommunal- und landespolitische Fragen. Nachmittags ging’s dann in die jüngste gastronomische Einrichtung des ältesten Kolonistendorfes im Oderbruch, das „Kolonisten-Cafe“ in Neulietzegöricke. Heidemarie Kiel
( Ortsvorsteherin Güstebierser Loose ) und Horst Wilke ( Bürgermeister Neulewin ) berichteten aus ihrem Alltag im ehrenamtlichen Engagement in kleinen und kleinsten Ortschaften in ländlichen Regionen.  Sie freuen sich über die von der Landesregierung für das nächste Jahr angekündigten zusätzlichen Gelder, mit denen die Kommunen Brandenburgs ausgestattet werden. Im Fall Neulewin bedeutet das für 2019 über 16.400 Euro mehr in der Kasse. Das klingt erst mal gut, kann aber aus Sicht der beiden Gemeindevertreter nur ein Anfang sein. Die kommunalen Finanzen sollten stetig verbessert werden. Ein anderer Gesprächsgegenstand war die gut funktionierende grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit regionalen polnischen Partnern.
Übrigens - Kaffee, Kuchen und Eis im „Kolonisten-Cafe“ sind ausgezeichnet. Geöffnet jetzt im Sommer täglich ab 13 Uhr.     

Sommer mit LINKS – Austausch mit Kommunalpolitikern

Was treibt die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker in diesen Monaten um? Das ist einer der Schwerpunkte der aktuellen Sommertour von Marco Büchel und es geht vordergründig nicht um die meteorologischen Aspekte dieser Tage. Dank des regelmäßigen Kontaktes zu zahlreichen Gemeindevertretern ist er über viele Ideen und Projekte informiert. Die Ferienzeit bietet sich an um nachzufragen, wie entwickeln sich die Dinge, wo drückt vielleicht der Schuh und wie kann er helfen.
Zum Beispiel Mädewitz, Ortsteil der Oderbruchgemeinde Oderaue: Helga Scholz ( Ortsvorsteherin, Foto links) und Marianne Krüger, Mitglied der Gemeindevertretung. Frau Scholz übrigens ist seit über 40 ( in Worten: vierzig ) Jahren ununterbrochen kommunalpolitisch tätig!  
Beide wünschen sich mehr Mitspracherecht der Ortsteile und kleinen Kommunen bei den finanziellen Mitteln. Die Absicht der Linksfraktion, Ortsvorstehern und – beiräten hier  künftig mehr Befugnisse zu geben, findet ihre Zustimmung. Großes Gesprächsthema ist die Tatsache, dass es bisher nicht gelungen ist, die Ortsdurchfahrt auf 30 km/h zu begrenzen. Es gibt keinen Fußweg und angesichts der Gewohnheiten vieler Kraftfahrer fühlen sich die Bürger am Straßenrand nicht mehr sicher. Marco wird auf Landesebene nachhaken und außerdem mit den regionalen Akteuren im Gespräch bleiben.  

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Freude über Stärkung der Kitas im Land

Der Bad Freienwalder Landtagsabgeordnete Marco Büchel ( DIE LINKE ) hat heute den Naturkindergarten „Eichhörnchen“ in Leuenberg besucht. Seit dem Jahr 2014 ist das Sozialpädagogische Institut Berlin  „Walter May“ (SPI ) Träger der Kita. Gegenwärtig werden dort rund 50 Mädchen und Jungen im Alter von 1 bis 6 Jahren betreut.
Kita-Leiterin Nicole Schwarz meinte, sie und ihre Kolleginnen fühlen sich durch den Besuch des Abgeordneten geehrt und sehen darin auch eine Wertschätzung ihrer Arbeit. Marco Büchel seinerseits unterstrich, wie wichtig ihm gut betreute Kinder und zufriedene Erzieherinnen seien. Das sage er nicht nur als Vater, sondern gerade auch als Politiker. Die Kitas in Brandenburg sind wichtige Bildungseinrichtungen, weil in ihnen – und nicht erst in der Schule – der Grundstock für das Heranwachsen der Kinder gelegt wird. Deswegen will die rot-rote Landesregierung mit dem Doppelhaushalt 2017/18 die Ausgaben für die Kindertagesbetreuung gegenüber dem Stand von 2009 um das Zweieinhalbfache anheben. Die Mittel dazu werden überwiegend vom Land Brandenburg selbst gestemmt.  Wir investieren in die Köpfe – und fangen bei den kleinsten Bewohnern an.  
Zum Kita-Paket gehört auch, dass die Leiterinnen durch Freistellung künftig mehr Zeit für Bildungskonzepte und Gespräche mit den Eltern haben sollen. Außerdem sieht der Entwurf für den Haushalt 2017/18 vor, dass Kiez - Kitas mit besonderem Personalbedarf mit jährlich zusätzlich 5 Mill. Euro unterstützt werden. Für Sanierung und Modernisierung sowie zur Unterstützung bei Neu- und Ausbau von Kitas stehen ab Januar 2018 jährlich 10 Mill. Euro zur Verfügung. Last but not least, ab dem Jahr 2018/19 soll stufenweise ein beitragsfreies Kitajahr eingeführt werden.
Die Erzieherinnen der Kita Leuenberg begrüßten die Vorstellungen der rot-roten Landesregierung. Sie stärken die Qualität der Bildung und sind ein weiterer Schritt für die Gleichbehandlung aller Kinder. In diese Richtung müsse es auch nach 2019 weitergehen, forderten Nicole Schwarz und ihre Kolleginnen.
 

Mitglieder der Volkssolidarität Fredersdorf-Vogelsdorf zu Besuch im Landtag

13 Mitglieder der Ortsgruppe der Volkssolidarität Fredersdorf-Vogelsdorf haben heute auf Einladung von Marco Büchel den Landtag in Potsdam besucht. Es gab einen vom Besucherdienst organisierten Rundgang durch das Gebäude und ein ausführliches Gespräch mit dem linken Landtagsabgeordneten. Dabei zeigten sich die Besucher zunächst beeindruckt von der schlichten Innengestaltung aller Räume. Es dominieren die Farben weiß und rot. Jeder überflüssige Prunk, wie er häufig im Inneren eines Schlosses anzutreffen ist, fehlt dem Landtagsgebäude. Das sei offensichtlich gut für die Arbeitsatmosphäre, so die einhellige Meinung der Gäste.  Die Palette des Meinungsaustausches mit Marco Büchel reichte von Positionen der Linken zu Lehrermangel, Kita-Betreuungsschlüssel und Integration von Geflüchteten über europapolitische und verbraucherrechtlichen Fragen bis hin zu Abläufen im parlamentarischen Alltag.Fazit der Besucher aus Fredersdorf-Vogelsdorf: Der Weg in die Landeshauptstadt hat sich gelohnt!

 

„... Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!“

Mit diesem Satz von Bertolt Brecht überschrieben Schülerinnen und Schüler der Klasse 10/2 des gleichnamigen Gymnasiums in Bad Freienwalde ein musikalisch- literarisches Spektakel, dass sie gemeinsam mit Klassenleiterin Gabriele Voß und dem Musiker und Sänger Torten Riemann erarbeiteten. Aufgeführt wurde es gestern Abend vor weit über 100 Zuschauern in der Aula der Schule und damit fanden auch die diesjährigen  Friedenstage des Kreisverbandes MOL der Linkspartei ihren Abschluss. Schirmherr der Veranstaltung war Marco Büchel, der am Brecht-Gymnasium einst selbst sein Abitur ablegte. Dem Programm war anzumerken, mit wie viel Leidenschaft und Spaß  die Akteure Lieder, Szenen und Text-Collagen ausgesucht hatten. Ob von Bertolt Brecht, von Wolf Biermann oder Udo Lindenberg, es ging immer um Krieg und Frieden und was diese gesellschaftlichen Zustände aus den Menschen machen. Der emotionale Höhepunkt des Abend:  Die beiden syrischen Brüder Mukram und Moas ( acht bzw. zehn Jahre alt ) mit dem Lied „ Kleine weiße Friedenstaube“ . Im Saal war es mucksmäuschenstill,  vielen Gästen standen Tränen in den Augen. Torsten Riemann hatten die Brüder in einer Flüchtlingsunterkunft bei einer Chorprobe kennengelernt und konnten sie für diesen Abend in Bad Freienwalde gewinnen. Gut eine Stunde dauert das gesamte Programm. Am Ende gab es „standing ovations“ für alle Akteure und Zugabe-Forderungen. Torsten Riemann war von seinem „ Bühnenkollegen“ mehr als begeistert. Es sei phantastisch gewesen, was in kurzer Vorbereitungszeit geleistet wurde und wie sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Krieg beschäftigten.

Neue Ausstellung in Bibliothek Bad Freienwalde

"Das Angesicht des anderen" - so lautet der Titel einer neuen Ausstellung, über die Marco Büchel die Schirmherrschaft übernommen hat. Sie ist seit heute in der Stadt- und Kreisbibbliothek "Hans Keilson" in Bad Freienwalde zu sehen und entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Haus der Demokratie in Berlin. Bei einem ersten Rundgang waren sich Bibliotheksleiterin Karola Kollath und Marco einig, dass dieses Projekt nichts für eilige Besucher ist. Es braucht Zeit, um sich auf die ausdrucksstarken Porträts der vom amerikanischen Doppelkontinent stammenden Menschen einzulassen. Die Fotos zeigen alle möglichen Lebenssituationen und erlauben dem aufmerksamen Betrachter in den Gesichtern wie in einem Buch zu lesen. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis Ende Oktober in der Gartenstraße Nr.4.

Weltfriedenstag 2016

Die  Friedenstaube ist für viele Menschen DAS Symbol für eine Welt ohne Krieg.  Vom spanischen Maler Pablo Picasso nur wenige  Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges geschaffen, vereinten sich gerade in der Zeit des Kalten Krieges Millionen friedliebender Menschen hinter diesem Symbol.  Den diesjährigen Weltfriedenstag  ( 1. September ) nahm DIE LINKE des Kreisverbandes MOL zum Anlass, um mit einem XXL - Friedensplakat auf die in Europa leider wieder real gewordene Kriegsgefahr  hinzuweisen. Vernunft, gegenseitiger Respekt und Toleranz  - das sind für uns Grundlagen der Politik des 21. Jahrhunderts. Fotos: Friedensplakat auf dem Marktplatz in Müncheberg und in der Innenstadt von Seelow.

Gedankenaustausch in Rehfelde

Die aus dem Land Brandenburg kommenden Mitglieder der Linksfraktion im Bundestag ( Norbert Müller, Thomas Nord, Harald Petzold, Kirsten Tackmann und Birgit Wöllert) haben am Freitag, den 26. August im Rahmen ihrer Sommertour die Gemeinde Rehfelde, insbesondere die Genossenschaft  "EigenEnergie eG Rehfelde" besucht. Eingeladen wurden sie von Bürgermeister Reiner Donath und den beiden linken Landtagsabgeordneten, Bettina Fortunato und Marco Büchel. Während des mehrstündigen Aufenthalts gab es einen regen Meinungsaustausch zu kommunalen Fragen, besonders jedoch zur Entwicklung des Rehfelder Weges „ Energie aus Rehfelde für Rehfelde“. Besichtigt wurden die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Turnhalle,  das künftige Feld der Bürgerwindanlage und die - wenn auch nicht zu Rehfelde gehörende - Biogasanlage in Hennickendorf (Foto). Die Genossenschaft wurde 2012 gegründet und hat jetzt mehr als 170 Mitglieder. Alle Arbeiten - egal wie aufwendig - erfolgen ehrenamtlich. Mitglieder des Vorstandes informierten über die Entwicklung und besonders den Stand der Realisierung des großen Ziels, die Rehfelder unabhängig von Konzerninteressen mit Strom zu sozial verträglichen Preisen zu versorgen. Nach jetzigen Planungen könnte das eigene Windfeld bereits im nächsten Jahr Strom liefern. Gegenwärtig laufen die Verhandlungen mit Lieferanten und Abnehmern.

Die Bundestagsabgeordneten waren vom Engagement der Bürger und dem Fortschritt des Projekts beeindruckt. In Rehfelde werde versucht, eine Energiewende zum Nutzen der Menschen umzusetzen. Was von der Bundesregierung kommt, diene durchweg der Profitmaximierung der großen Konzerne. Die Parlamentarier bedauerten, dass es der Opposition nicht gelungen ist, eine breite gesellschaftspolitische Debatte darüber anzuschieben, wie die Energiewende realisiert werden soll. Mit Blick auf die rot-rote Landesregierung in Brandenburg wünschten sie sich mehr Leidenschaft des linken Regierungslagers in Sachen erneuerbare Energien.     

 

Traditionelle Landwirtschaft - Grundlage unseres Lebens

„Voll lecker und die Idee ist cool“ – so lautet der jüngste Eintrag im Kundenbuch der Milchtankstelle Steinbeck. Die  liegt ein paar Kilometer südlich von Bad Freienwalde und ist eine echte Rarität. Im gesamten Land Brandenburg sind solche Tankstellen an einer Hand abzählbar. Vor knapp einem halben Jahr von der Agrargenossenschaft „Höhe“ eG eröffnet, wird sie mittlerweile sehr gut angenommen. Frischer geht Milch kaum – klingt wie ein Werbespruch, ist aber wahr! Davon konnten sich Bettina Fortunato und Marco Büchel selbst überzeugen. Die modernen Automaten verraten jedoch nichts von den Problemen, mit denen die Landwirte der Genossenschaft zu kämpfen haben.  Regina Helbig und Nicole Winkelmann vom Vorstand zählten eine ganze Liste auf: Ausufernde Bürokratie in landeseigenen Betrieben, klimatisch bedingte Ernteausfälle, nur schleppende regionale Vermarktung der Produkte. Und dann die Sache mit der Milch ihrer weit über 500 Kühe:  Um zumindest kostendeckend zu produzieren müsste die Molkerei sie für 32 Cent/Liter aufkaufen. Der aktuelle Aufkaufpreis liegt weit darunter!  Auch das mit viel Medienaufwand verkündete „Milchpaket“ der Bundespolitik funktioniere nicht, weil es die Bedingungen, unter denen Landwirte produzieren  nicht berücksichtige. Eine Viehherde ist keine Industriehalle, in der einfach mal Maschinen auf- und abgebaut werden können. Trotzdem will die Agrargenossenschaft „Höhe“ an ihrer mit viel Leidenschaft betriebenen konventionellen Landwirtschaft und dem Dreiklang von „Boden- Pflanze – Tier“ festhalten.

Gespräch mit "Deichgraf" Peter Trömel

Wassermanagement in Brandenburg ist Frage der gesellschaftlichen Solidarität

Peter Trömel ist der „Deichgraf“ von Bad Freienwalde. Heute Pensionär, hat er viele Jahre in der Kurstadt die Außenstelle des Landesumweltamtes geleitet. Sein Name ist untrennbar mit dem Deich, den Gräben und der Alten Oder verbunden. Wassermanagement im Oderbruch war nicht nur sein Beruf, sondern ist seine Leidenschaft – bis heute. Im Rahmen der Sommertour besuchten Bettina Fortunato und Marco Büchel den Experten zu Haus und sprachen mit ihm über die beabsichtige Neuregelung des Brandenburger Wassergesetzes. Das soll noch in diesem Jahr vom Landtag verabschiedet werden. Viele im Gesetzentwurf benannten Probleme und Lösungsvorschläge finden seine Zustimmung, insbesondere die Frage der Schöpfwerke. Hier seien Regelungen und Verantwortlichkeiten klar festgelegt. Peter Trömel vermisst im Entwurf jedoch den Gewässerbeirat. MOL ist der einzige Landkreis mit einem solchen Gremium. Über Jahre habe er sich bewährt. Seine Nichterwähnung im neuen Text bedeute de facto, dass er künftig im rechtsfreien Raum arbeitet und seine Entscheidungen nicht mehr bindend seien. Lobende Worte fand Trömel für die Rolle des Wassermanagements. Das sei ein gutes Instrument, um im Oderbruch und im Sinne der Allgemeinheit,  das wasserwirtschaftliche Regime zu regeln. Die Frage der gegenseitigen Solidarität zwischen den Bewohnern auf der Höhe und im Bruch muss als Grundsatz des Lebens erhalten bleiben. Aus Sicht des Experten sei jeder von jedem abhängig und das dürfe nicht vom Tisch gewischt werden.
Abschließend meinte Peter Trömel, ihm fehle am beabsichtigten neuen Wassergesetz der durchgehende Gedanke, dass zumindest im Oderbruch die Menschen MIT dem Wasser leben müssten. Zum Bsp. die simple Tatsache, dass Häuser im Oderbruch eben nicht mit Keller gebaut werden sollten. Nach dem Hochwasser von 1997 sei dieser Gedanke mal kurz aufgeflammt, habe sich aber nicht durchgesetzt.  Wenn man im Oderbruch das Prinzip „Leben mit dem Wasser“ verwirklichen will, sei es unumgänglich, die Organisation des Hochwasserschutzes am Leben zu erhalten. Seinen Beobachtungen zufolge werde dies  gegenwärtig etwas vernachlässigt.