9. Juni 2017

Olympiade für die Knirpse

Der Sport- und Erholungspark Strausberg erlebte heute zum 18.Mal die deutsch-polnische Kita-Olympiade. Seit Jahr und Tag vom Kreissportbund (KSB) Märkisch-Oderland bestens organisiert trafen sich Mannschaften aus 44 Kitas zum sportlich-fröhlichen Vergleich. In diesem Jahr kamen acht Mannschaften aus polnischen Kitas – so viel wie noch nie in der Geschichte des Ereignisses. Den ganzen Vormittag ging es beim Sackhüpfen, Ballrollen, Ballstoßen, Schubkarre- und Roller fahren, dem Sprint und der großen Abschlussstaffel um Sieg oder Platz. Selbst Eltern und Großeltern fieberten mit und feuerten ihre Knirpse lautstark an. Unter den Ehrengästen war auch Marco Büchel. Für ihn ist diese deutsch-polnische Kita-Olympiade ein Gewinn in doppelter Hinsicht: Zum einen werden die Mädchen und Jungen spielerisch an regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivität  herangeführt.
„Ich habe große Hochachtung vor der Leistung des Kreissportbundes. Fast zwanzig Jahre lang realisieren sie mit fleißigen Helfern und großzügigen Partnern Jahr für Jahr diese deutsch-polnische Kita Olympiade. Und das auf sehr hohem Niveau! Es ist ein Ausdruck der Leistungsfähigkeit unseres Kreissportbundes in MOL. Die Kinder haben riesigen Spaß, sie werden auf spielerische Weise an Bewegung, an sportliche Aktivität herangeführt. Und – es freut mich auch, dass gerade in der Zusammenarbeit mit unseren polnischen Nachbar die Kontakte auf regionaler Ebene so stabil und freundschaftlich sind.“

8. Juni 2017
Selbsthilfekontaktstelle Bad Freienwalde zu Gast im Landtag

 

Für die meisten Mitglieder der Gruppe war es der erste Besuch im Landtag und die Freude darüber merkte man ihnen an: 22 Mitglieder der Selbsthilfekontaktstelle in Bad Freienwalde genossen die Führung durch das Landtagsgebäude. Im anschließenden Gespräch mit Marco Büchel zeigten sie sich besonders interessiert am Alltag eines Landtagsabgeordneten und den Prozessen, die im Parlament zu politischen Entscheidungen führen. Es war ein munteres Gespräch, das allen Bad Freienwaldern auch sehr viel Spaß gemacht hat.     

7. Juni 2017

Europaausschuss des Landtags berät in Bad Freienwalde

Im Brecht-Gymnasium der Kurstadt trafen sich heute die Mitglieder des Europaausschusses im Landtag Brandenburg und Sejmiks der polnischen Woiwodschaft Lubuskie zu einer gemeinsamen Beratung. Die Idee für den ungewöhnlichen Beratungsort kam vom Ausschussvorsitzenden Marco Büchel. An der ganztägigen Konferenz nahmen auch die Präsidentin des Brandenburger Parlaments, Britta Stark und Landes-Europaminister Stefan Ludwig teil. Ein Schwerpunkt der Beratungen waren aktueller Stand und künftige Entwicklungen bei den Verkehrsverbindungen zwischen Polen und Brandenburg. Die Abgeordneten beider Parlamente sprachen sich außerdem dafür aus, über die aktuelle EU - Förderperiode hinaus deutsch-polnische Gemeinschaftprojekte zu unterstützen.

31. Mai 2017

Ausgezeichnete Lehrerinnen – DIE LINKE gratuliert

Die rot-rote Landesregierung hat 18 Lehrkräfte für ihr herausragendes Engagement in den Schulen den Lehrerinnen- und Lehrerpreis 2017 verliehen. Pro Landkreis oder kreisfreier Stadt wurde je eine Lehrerin oder ein Lehrer ausgezeichnet.  Zur Verleihung des Preises an Magrit Berghofer von der Fred-Vogel-Grundschule in Fredersdorf-Vogelsdorf erklärt der Landtagsabgeordnete Marco Büchel
(DIE LINKE):

„Seit einigen Jahren werden aus allen Landkreisen Brandenburgs Lehrerinnen und Lehrer für ihre hervorragende Arbeit und ihr Engagement geehrt. Dieses Jahr wurde Magrit Berghofer für Märkisch-Oderland mit dem Preis ausgezeichnet.  Ich Beglückwünsche Frau Berghofer  zu dieser Ehrung und zolle meine Hochachtung für diesen anstrengenden, wichtigen Beruf.  Ich wünsche ihr weiterhin viel Kraft, Freude und Leidenschaft in ihrer Tätigkeit.
DIE LINKE wird sich auch in Zukunft für gute Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte einsetzen, um das Engagement entsprechend zu würdigen."

31. Mai 2017

Sanierung L 33 Ortsdurchfahrt Petershagen – Eggersdorf startet Anfang 2018

Im 1. Quartal des Jahres 2018 wird mit der Sanierung der L 33, Ortsdurchfahrt Petershagen-Eggersdorf begonnen. Das geht aus einer Antwort des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung auf eine entsprechende Anfrage des Landtagsabgeordneten Marco Büchel ( DIE LINKE ) hervor.  Der Information zufolge befindet sich die Maßnahme derzeit im Planfeststellungsverfahren, am 10. und 11. Mai gab es dazu Erörterungstermine. Der Planfeststellungsbeschluss soll im Herbst diesen Jahres gefasst werden. Wie das Ministerium weiter mitteilte, ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt Petershagen-Eggersdorf Bestandteil des“P-100-Programms“ und soll als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Gemeinde durchgeführt werden.

23. Mai 2017

Dialog Landespolitik aktuell in Fredersdorf-Vogelsdorf

IM DIALOG – Diskussionsrunde zu aktuellen Fragen der Landespolitik. Nur vier Tage nach den Mai-Beratungen des Landtages hatte Marco Büchel diesmal in die Begegnungsstätte Waldstraße der berlinnahen Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf eingeladen. Gekommen sind zahlreiche Einwohner - darunter auch Bürgermeister Thomas Krieger (CDU). Zum Auftakt informierte Büchel über die aus seiner Sicht wichtigsten Ergebnisse der jüngsten Parlamentsberatungen:
1. Das Kita-Anpassungsgesetz wurde auf den Weg gebracht. Es sieht vor, den Betreuungsschlüssel noch einmal zu verbessern – dann auf das Verhältnis 1 Erzieher – 11 Kinder. Finanziert werden wird es zu 100 % durch das Land. Noch vor der Sommerpause soll es verabschiedet werden.
2. Das von den rot-roten Regierungspartnern gewollte „beitragsfreie Kitajahr“ rückt näher. Noch gibt es bei LINKE und SPD unterschiedliche Vorstellungen, um welches Jahr es gehen soll ( DIE LINKE möchte das 1.Jahr ), aber Büchel ist optimistisch, dass man sich verständigen werde.
Anschließend erläuterte Büchel einige Themen, die derzeit von den Abgeordneten debattiert werden. So sollen die  Gehälter der Oberschullehrer an die ihrer Kollegen auf den Gymnasien angeglichen werden. DIE LINKE möchte dies auch auf die Grundschullehrer ausdehnen.
Außerdem will DIE LINKE die Mitspracherechte kommunaler Abgeordneter verbessern. Dazu soll die Kommunalverfassung des Landes überarbeitet werden.  Es geht um mehr Gestaltungsmöglichkeiten in den Ortsteilen.
Die sachliche und mit viel Engagement geführte Diskussion berührte zahlreiche Themen, hauptsächlich aber äußerten die Gäste ihr Unverständnis über die geringen Mitsprachemöglichkeiten der Kommunen beim Landesentwicklungsplan, insbesondere in Fragen des ÖPNV. Hier gab es den Wunsch nach einem 10-Minuten-Takt der S –Bahn sowie nach einem Radweg zwischen Fredersdorf und Altlandsberg.
Noch in diesem Jahr soll der DIALOG in Fredersdorf-Vogelsdorf fortgeführt werden.

20. Mai 2017

Skisprunglegende mit eigener Schanze

Die größte der vier Sprungschanzen der Sparkassen Ski Arena in Bad Freienwalde trägt seit heute den Namen der Skisprung-Legende Helmut Recknagel. Dem WSV Bad Freienwalde ist es gelungen, für diese Ehrung weitere namhafte Sportler in die Kurstadt zu holen: Ulrich Wehling, Henry Glass, Wojciech Fortuna (Polen ) sowie den Präsidenten des DSV, Franz Steinle und den Sportlichen Leiter des DSV, Horst Hüttel. Dabei war auch ein "Überflieger" ganz anderer Art: Sigmund Jähn, der erste Deutsche im Weltraum. Und wie Sportler - egal welchen Alters - so sind, gab es natürlich einen Wettkampf um dem "Helmut - Recknagel - Pokal". Daran nahmen junge Wintersportler aus Südkorea, Polen und Deutschland teil. Fazit: Ein großer Tag für den WSV 1923 und die Stadt Bad Freienwalde. Wer nicht dabei war, hat wirklich was versäumt!   

18. Mai 2017

„Wir haben keine PEGIDA …

…und wir brauchen sie auch nicht in Rumänien.“ Für diesen Satz erhielten Lukas und Vlad in der Aula des Brecht-Gymnasiums Bad Freienwalde spontanen Beifall.  Die beiden sind Schüler, 17 bzw. 18 Jahre alt und kommen aus Rumänien. Im Rahmen der Europawoche sind sie dieser Tage in einigen Städten Brandenburgs unterwegs, um Gleichaltrigen ein bisschen aus dem Alltag in ihrer Heimat zu erzählen. Rumänien ist zwar seit gut zehn Jahren Mitglied der Europäischen Union, aber wir hier in Deutschland wissen wenig über das Leben im Land zwischen Donau, Karpaten und Schwarzem Meer. Mit ihrem unterhaltsamen audiovisuellen Vortrag wollen die jungen Rumänen da ein bisschen gegensteuern und in Bad Freienwalde scheint das auf jeden Fall gelungen zu sein. Ganz ohne Klischees ging es dann offensichtlich aber doch nicht, Stichwort „Dracula“ (siehe auch Foto links). Es sorgte beim Publikum in der Aula schon für Erstaunen, dass weltweit bis heute über 540 Kinofilme dazu gedreht wurden. Da kann Batman nicht mithalten! Oder, dass in Rumänien fast zwanzig Nationalitäten und Volksgruppen seit Jahrhunderten friedlich und respektvoll mit einander leben. Bereits 1568 gab es eine Art Toleranzedikt, mit dem religiöse Diskriminierung verboten wurde. In der Mark Brandenburg  kam es erst 1664 dazu.  „Wir Rumänen beurteilen Menschen nicht nach ihrer Religion. Das wäre ja so, als würden wir ein Buch nach seinem Deckel bewerten.“ Lukas und Vlad sind stolz auf diese Tradition und möchten gegenseitige Achtung und Respekt vor dem Anderssein wieder mehr verbreitet sehen im modernen Europa. Aus Platzgründen nur noch ein Beispiel zum Staunen: Rumänien ist die zweitgrößte Internetnation der Welt. In jedem Dorf, auf jedem Berg gibt es stabile Internetverbindung – kostenfrei! Bill Gates hat das Land mal als zweitgrößtes Netz seines Imperiums bezeichnet.  Natürlich ging es auch um Unterrichts- und Pausengestaltung an den Schulen, die Bedeutung von Noten und was junge Rumänen so in ihrer Freizeit treiben. Lukas und Vlad wollen übrigens nach der Schule studieren – Architektur bzw. Medizin.
Den „Geschichten mit Biss“ aus dem wenig bekannten Rumänien  ( Idee: Klaus-Peter Krüger, Partnerschaftsbeauftragter Brandenburgs für die rumänische Region Centru ) lauschten in Bad Freienwalde auch die stellv. Botschafterin des Landes in Deutschland, Frau Diculescu-Blebea und  der Vorsitzende des Europaausschusses im Landtag Brandenburg, Marco Büchel. Er hat den Kontakt zu seinem ehemaligen Gymnasium gern hergestellt, weil die jungen Rumänen mit Ihrem Plädoyer für Frieden, Einigkeit und gegenseitigem Respekt die Zukunft des Kontinents verkörpern.   

18. Mai 2017

Besuchergruppe im Landtag aus Bruchmühle

Besucher aus dem Altlandsberger Ortteil Bruchmühle waren heute im Landtag zu Gast. Neben einer informativen Führung konnten sie auf der Besuchertribüne die Plenumsberatungen des Landesparlaments live miterleben. Im anschl. Gespräch mit Marco Büchel wurde auch über die Auswirkungen vom Parlamentsbeschlüssen auf die Kommunen Altlandsberg und ihre Ortsteile, insbesondere was Fragen des ÖPNV betrifft. 

Für ein soziales, solidarisches, demokratisches, friedliches Europa

Am 9. Mai ist Europatag, an dem alljährlich die Europäische Union gefeiert wird. Junge Menschen studieren heute europaweit u. a. mit dem EU-Programm ERASMUS. Die Brandenburger sind es gewohnt, nach Polen zu fahren, ohne an der Grenze kontrolliert zu werden. Ich habe die Möglichkeit, den Nachbarort von Bad Freienwalde,  das polnische Osinow Dolny ungehindert zu besuchen. Auf Reisen ins europäische Ausland finden keine Zollkontrollen statt. Ein Geldumtausch bleibt uns in vielen Ländern dank der gemeinsamen Währung erspart. Das sind alles Selbstverständlichkeiten. Jedoch verbinden nur Wenige diese positiven Aspekte mit der EU.

Der Brexit und das Erstarken des Nationalismus in einigen Mitgliedsstaaten verdeutlichen, auf welch wackligen Beinen  Europa steht. Die EU muss durch Demokratie und soziale Gerechtigkeit verändert werden – andernfalls besteht die Gefahr, dass rechte Parteien und Populisten Europa nach ihrem Bild verändern und die EU zerstören. Das würde auch die Friedensunion gefährden. Längst vergangen geglaubte zwischenstaatliche Konflikte könnten wieder in den Vordergrund treten. Das will ich nicht. Ich bin für ein soziales, solidarisches, demokratisches und friedliches Europa. Dies sind für mich die 4 Grundpfeiler für eine zukünftige EU.

Soziale Mindeststandards einführen

DIE LINKE fordert die Einführung einer sozialen Säule mit Mindeststandards in den Mitgliedsstaaten, um die Armut europaweit zu bekämpfen. Die europäische Gemeinschaft muss auch in der Flüchtlingspolitik eine gemeinsame solidarische Gemeinschaft werden, in der jeder seine Verantwortung wahrnimmt und nicht nationalen Egoismen frönt. Zur Lösung der Fluchtursachen wird ein gemeinsames Agieren der Mitgliedsstaaten benötigt. Deshalb bedarf es einer europäischen Entwicklungspolitik, hin zu mehr Kooperation auf Augenhöhe.

Europa muss deutlich demokratisiert werden und auch Brandenburg als lokale Ebene stärker in europäische Entscheidungen einbeziehen. Die Institutionen der EU müssen grundlegend demokratisiert werden.

Als Friedensunion gilt es konsequent, den Frieden zu bewahren. Dafür ist ein Aufrüsten an den europäischen Außengrenzen der falsche Ansatz. DIE LINKE steht weiterhin als Partei des Friedens für eine andere Politik an den Grenzen Europas.

Brandenburg im Herzen Europas

Die Kooperation mit Polen ist von großer Bedeutung für Brandenburg und Europa. Brandenburg wird den Dialog für ein künftiges Europa führen, auch und besonders mit unseren polnischen Nachbarn. Wir setzten uns für den Ausbau des Polnisch-Unterrichts sowie für verbesserte grenzüberschreitende Verkehrsanbindungen ein. Von großem Interesse ist auch die Weiterführung gemeinsamer Projekte mit Polen in Brandenburg. Zudem werden wir uns ebenfalls  im Ostseeraum engagieren, wo das Land demnächst mit einem/ einer Partnerschaftsbeauftragten agieren wird.

3. Mai 2017

Barrierefreiheit ist Menschenrecht

Anlässlich des diesjährigen Tages der Gleichstellung für Menschen mit Behinderung konnte der Landtagsabgeordnete Marco Büchel Brandenburgs Behindertenbeauftragten, Jürgen Dusel in Bad Freienwalde beim „Freienwalder Gespräch“ begrüßen. Die schon traditionelle Diskussionsrunde im Teehäuschen der Kurstadt widmete sich diesmal ausschließlich dem Thema „Barrierefreiheit in der Kommune“. Eingeladen dazu hatten das Kommunalpolitische forum Land Brandenburg e.V. In seinem Eingangsstatement verwies Jürgen Dusel auf die vielschichtigen Aspekte des Themas. Nur sehr wenige Menschen seien von Geburt an behindert und bei der Mehrheit sei die Behinderung auch nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Er plädiert dafür, Barrierefreiheit nicht nur vom baulichen Aspekt zu betrachten. Es gehe darum, dass alle Menschen an die Informationen kommen, die sie für ihr selbstbestimmtes Leben benötigen. Das sei ein grundlegender Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe. Dusel wörtlich: „Inklusion beginnt im Kopf. Bei allem was wir tun, die Belange behinderter Menschen mitzudenken, ist keine Gnade, sondern das Recht dieser gesellschaftlichen Gruppe.“ Einige Gäste der Runde unterstrichen in ihren Meinungsäußerungen genau diesen Aspekt, wenn sie für sich als Behinderte keine „Extrawürste“ forderten, sondern Normalität - also das, was jedem Menschen möglich ist. Jürgen Dusel berichtete vom behindertenpolitischen Maßnahmenpaket der Landesregierung.  Marco Büchel schlug vor zu prüfen, ob die meist als ehrenamtlich eingestufte kommunale Aufgabe des Behindertenbeauftragten nicht besser hauptberuflich zu besetzen sei. Dieser Gedanke fand beim Publikum und Jürgen Dusel  große Zustimmung.
Vor dem „Freienwalder Gespräch“ trafen sich Marco Büchel und Jürgen Dusel mit den „Barriere-Detektiven“ aus Bad Freienwalde und Strausberg. Die hatten in den letzten Monaten besonders die öffentlichen Nahverkehrsmittel im Landkreis unter die Lupe genommen.

6. April 2017

60 Jare Römische Verträge - europäisches Brandenburg

Landtagsdebatte

Viele Brandenburger sind es gewohnt nach Polen zu fahren, ohne an der Grenze kontrolliert zu werden. Auf Reisen ins europäische Ausland finden keine Zollkontrollen mehr statt, der nervige Geldumtausch bleibt in vielen Ländern dank der gemeinsamen Währung erspart.  Inzwischen eine Selbstverständlichkeit.

Jedoch verbinden nur wenige Bürger diese positiven Aspekte mit der EU. Durch den Brexit und dem Erstarken des Nationalismus in einigen Mitgliedsstaatenzeigt sich, auf welch wackligen Beinen  Europa steht.
Europa muss jetzt zu einer stärkeren Demokratie und zu einer sozialen Gemeinschaft ausgebaut werden. DIE LINKE streitet in der Diskussion über die Zukunft der EU für ein soziales, solidarisches, demokratisches und friedliches Europa. So fordern wir die Einführung einer sozialen Säule in der EU mit Mindeststandards in den Mitgliedsstaaten, um die Armut europaweit zu bekämpfen. Wir fordern eine gemeinsame solidarische Flüchtlingspolitik in ganz Europa. Nur gemeinsam kann die Aufgabe der Bekämpfung der Fluchtursachen gelöst werden. Europa muss deutlich demokratisiert werden um u.a. auch Brandenburg als lokale Ebene  stärker in europäische Entscheidungen miteinzubeziehen. DIE LINKE steht weiterhin als Partei des Friedens für eine andere Politik an den Grenzen Europas ein.

Die Kooperation mit Polen ist von großer Bedeutung für Brandenburg und Europa. Wir werden den gemeinsamen Dialog zu einer Zukunft Europas führen. Wir setzten uns für den Ausbau des Polnisch Unterricht als auch für eine verbesserte grenzüberschreitenden  Verkehrsanbindungen ein. Von großem Interesse ist zudem die Weiterführung der Förderung zahlreicher Projekte in Brandenburg durch die sogenannte Kohäsionspolitik.
DIE LINKE ist sich der Verantwortung für die EU bewusst und wir wollen gemeinsam mit den Bürgern den EU zukunftsfähig gestalten - Sozial-Solidarisch-Demokratisch-Friedlich.

zur Rede:

Landwirtschaftliches Gespräch

Gemeinsam mit unserer Bundestagskandidatin besuchte ich die Agrargenossenschaft Schiffmühle um im Gespräch mit Vertretern mehrerer Landwirtschaftlichen Betriebe über die aktuelle Situation. Dabei waren die Biberschäden, die Milchpreiskriese, regionale Kreisläufe, Bodenpreise der BVVG und auch die Sanktionen der EU gegenüber Russland Thema.

Die Landwirtschaft ist ein wichtiger wirtschaftlicher Anker für die ländliche Region.

11. Januar 2017

Gespräch mit dem Botschafter der Republik Malta

Quelle: Landtag Brandenburg/Herold
Quelle: Landtag Brandenburg/Herold

Gemeinsam mit der Parlamentspräsidentin Britta Stark habe ich heute den Botschafter der Republik Malta, S. E. Albert Friggieri, im Landtag empfangen. Nach dem Eintrag ins Gästebuch berichtete der Diplomat im für Europaangelegenheiten zuständigen Fachausschuss über die Schwerpunkte der EU-Ratspräsidentschaft Maltas im ersten Halbjahr 2017. Am 1. Januar hat das Land turnusgemäß für sechs Monate den EU-Ratsvorsitz übernommen. Zu den wichtigsten Themen im Präsidentschaftszeitraum zählen die Herausforderungen der Flüchtlings- und Migrationspolitik, der digitale Binnenmarkt sowie die innere und äußere Sicherheit Europas.

4. November 2016

Staatssekretärin einen Tag lang in Bad Freienwalde

Auf Einladung von Marco Büchel ist Anne Quart, Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz heute den ganzen Tag in Bad Freienwalde zu Gast. Am Vormittag besuchte sie die Grundschule „Käthe Kollwitz“ und diskutierte mit Schüler*innen und Lehrer*innen darüber, was alles in eine gesunde Schulverpflegung gehört und wie man selbst ein bisschen dazu beitragen kann. Und damit es nicht nur theoretisch bleibt, bereiteten Gäste und Gastgeber gemeinsam ein gesundes Nachspeisebuffett zu - aus Obst, Gemüse und Kräuter –Dip. Mit ihrem Besuch wollten Anne Quart und Marco Büchel deutlich machen, dass für alle Kinder eine gesunde und ausgewogene Schulverpflegung möglich ist.
Um große Politik ging es beim anschließenden Besuch im Gymnasium „Bertolt Brecht“. Schüler der 12. Klasse diskutierten mit der Staatssekretärin über die bevorstehende Präsidentenwahl in den USA, Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa, TTIP und CETA sowie den BREXIT Großbritaniens.
Am Nachmittag ist noch ein Treffen mit dem Willkommenskreis Bad Freienwalde und Betreibern der Gemeinschaftsunterkünfte in der Region vorgesehen. Dabei sein werden auch die Leiterinnen der Schulen „Kurt und Erna Kretschmann“ sowie „Theodor Fontane“, denn beide Schulen werden auch von Flüchtlingskindern besucht.  

12. Oktober 2016

Gut gerüstet für die Herbstferien

Basteleien für den Weihnachtsmarkt, sportliche Aktivitäten, Brotbacken, ein Ausflug zum Technik-Museum nach Berlin. Das sind nur einige Beispiele aus dem großen Angebot für die Herbst-  Ferienspiele im Bürger- und Kreativhaus Bruchmühle. 15 Mädchen und Jungen haben sich bisher dafür angemeldet- so viele waren es schon lange nicht mehr. Es klang schon ein bisschen Stolz mit, als Katrin Schultz, Leiterin des Hauses und Eva Rohmann vom Träger JUKV ( Jugend – und Kulturverein Bruchmühle e.V. ) Marco Büchel bei seinem heutigen Besuch in Bruchmühle davon erzählten. Seit drei Jahren gibt es diesen Anlaufpunkt für kreative Menschen und er hat sich zu einem echten gesellschaftlichen Zentrum entwickelt. Das Haus ist mit seinen Bürgern gewachsen, so Eva Rohmann. Heute ist es Heimstatt für 14 verschiedene Arbeitsgemeinschaften, besonders starken Zuspruch findet der Jugendtreff. Im Haus werden Taufen, Jugendweihen und Hochzeiten gefeiert. Im Gespräch mit Katrin Schultz und Eva Rohmann ging es auch darum, wie Marco Büchel künftig diese enorme Kreativität unterstützen kann. Es gab einige spannende  Ideen – mehr soll jetzt aber noch nicht verraten werden. ( Foto: Eva Rohmann und Marco Büchel am neugebauten Holzbackofen )  

Quelle: http://www.marco-buechel.de/politik/aktuell/